Furcht lässt Spinnen wachsen


Angst verzerrt die Wahrnehmung
Furcht lässt Spinnen wachsen

Je mehr Furcht ein Mensch vor einer Spinne hat, desto größer erscheint sie ihm. Vor allem Menschen mit einer Phobie nehmen die Tiere unrealistisch groß wahr, wie eine Studie amerikanischer Forscher belegt.

Verzerrter Blick

An der Studie der Ohio State Universität nahmen 57 Männer und Frauen teil. Sie litten alle an einer Arachnophobie, einer krankhaften Angst vor Spinnen. Die Forscher konfrontierten jeden Teilnehmer innerhalb von acht Wochen fünfmal mit einer lebenden Tarantel. Es kamen verschiedene Taranteln mit einer Größe zwischen zwei und fünfzehn Zentimetern zum Einsatz. Jede Tarantel befand sich in einem eigenen offenen Glasbehälter. Die Teilnehmer sollten die Tiere mit einem Stäbchen anstupsen.

Während des Tests gaben die Teilnehmer über ihren gefühlten Stresspegel Auskunft. Anschließend füllten sie in einem anderen Raum einen Fragebogen aus, der das Ausmaß an Panik und Angstgedanken erhob. Abschließend schätzten die Teilnehmer die Größe der Tarantel ein. Das Ergebnis: Je mehr Panik sie verspürten, desto größer schätzte sie die Spinne ein.

Angst zum Selbstschutz

Nach Meinung des Verhaltenstherapeuten Hans Morschitzky handelt es sich bei der unrealistischen Größenwahrnehmung um einen evolutionären Schutzmechanismus. Angst löst ein Vermeidungsverhalten aus und soll so die eigene Sicherheit erhöhen. Die falsche Größenwahrnehmung trägt zum Meidungsverhalten bei. Das Fatale: Wenn man Spinnen zu groß wahrnimmt, nährt das die Furcht noch mehr und man gerät in einen Teufelskreis. Die Angst lässt sich oft nicht völlig abtrainieren, doch man kann lernen damit umgehen.

News

Krafttraining mit wenig Zeit
Krafttraining mit wenig Zeit

Kurzes Training, viel Effekt

Krafttraining ist nicht nur was für junge Menschen - auch im höheren Lebensalter ist das Training gut für die Gesundheit. Doch was tun, wenn die Zeit knapp ist?    mehr

Zähneknirschen bei Kindern
Zähneknirschen bei Kindern

Meist harmlos, manchmal ein Warnsignal

Viele Eltern erschrecken, wenn ihr Kind nachts mit den Zähnen knirscht. Die gute Nachricht: Häufig ist Bruxismus im Kindesalter vorübergehend und muss nicht behandelt werden. Wichtig ist, mögliche Auslöser zu erkennen. Und die haben meist nichts mit den Zähnen zu tun.   mehr

Schlaf schützt das Gehirn
Schlaf schützt das Gehirn

Lernen und Gedächtnis verbessern

Wer regelmäßig gut schläft, tut mehr für seine Gesundheit als viele denken. Erholsamer Schlaf stärkt das Gedächtnis, verbessert das Lernen und könnte sogar das Risiko für Alzheimer senken.   mehr

Sicher plantschen im Garten-Pool
Kleines Mädchen steht am Rand eines Gartenpools und patscht aufs Wasser.  Kleinkinder sollten in der Nähe vor Gartenpools immer beausichtigt werden.

Damit kein Unglück passiert

Planschbecken und Framepools sprießen jetzt im Sommer wie Pilze aus dem Boden. Klar, was gibt es für Kinder Schöneres, als im eigenen Garten im Wasser zu plantschen? Damit kein Unglück passiert, sollten Eltern jedoch einige Sicherheitsaspekte beachten.   mehr

Arzneimittelnebenwirkungen melden
Arzneimittelnebenwirkungen melden

Jeder darf mitmachen!

Die Arzneimittelbehörden und Pharmaindustrie arbeiten ständig daran, Medikamente sicherer zu machen. Doch dafür brauchen sie die Hilfe von Anwender*innen, die Nebenwirkungen melden.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Ratgeber Thema im August

Gut leben mit Vorhofflimmern

Gut leben mit Vorhofflimmern

Keine Chance dem Schlaganfall!

Vorhofflimmern bedeutet nicht, auf ein aktives Leben verzichten zu müssen. Wer seine Medikamente zuv ... Zum Ratgeber
Heidjer-Apotheke
Inhaberin Ariane Klaus-Fricke
Telefon 0418489310
Fax 04184/89 31 17
E-Mail info@heidjer-apotheke.de