Erkältungssymptome gezielt behandeln


Kombipräparate nicht zu empfehlen
Erkältungssymptome gezielt behandeln

Husten, Schnupfen, Halsschmerzen: Wer die typischen Erkältungssymptome in den Griff bekommen möchte, sollte lieber auf eine gezielte Behandlung statt auf Kombinationspräparate setzen. Das raten Apotheker.

Wen ein grippaler Infekt erwischt, der leidet meist an einer ganzen Reihe von Symptomen. Verlockend erscheint es da, mit einem Kombinationspräparat möglichst viele Beschwerden auf einmal in den Griff zu bekommen. So enthalten manche Arzneimittel gleich sechs Wirkstoffe. Apotheker raten hingegen zu einer gezielten Behandlung der einzelnen Symptome. Indem nur die tatsächlich bestehenden Beschwerden therapiert werden, lässt sich nämlich das Risiko von Neben- und Wechselwirkungen reduzieren.

Spray, Saft, Pastillen – für jedes Symptom die passende Arzneiform

Je nach konkreten Beschwerden eignen sich unterschiedliche Arzneiformen zur Behandlung einer Erkältung:

  • Bei einer verstopften Nase versprechen abschwellende Nasensprays schnelle Linderung. Zugleich mindern sie das Risiko einer Ohrenentzündung.
  • Hält der Husten nachts vom Schlafen ab, kann ein hustenstillender Saft den Reiz unterdrücken. Tagsüber empfiehlt sich stattdessen ein schleimlösender Saft.
  • Bei Halsschmerzen helfen Lutschpastillen oder Rachensprays weiter.
  • Kommt es zu Fieber, stehen Säfte, (Brause-)Tabletten und Zäpfchen zur Auswahl.

Rücksprache mit Arzt oder Apotheker halten

Werden mehrere Arzneimittel eingenommen, sollten Patienten Rücksprache halten mit ihrem Arzt oder Apotheker, um Wechselwirkungen auszuschließen. So vertragen sich etwa fiebersenkende Medikamente häufig nicht mit Gerinnungshemmern. Am besten kommt es gar nicht erst zu einer Ansteckung: häufiges und gründliches Händewaschen, Vermeiden von Keimherden (z. B. Haltegriffe in Bus und Bahn) sowie ein gesunder Lebensstil halten die meisten Erreger in Schach.

Eine kritische Übersicht zu Kombinationspräparaten findet sie online bei der Deutschen Apotheker Zeitung.

Quelle: Landesapothekerkammer Hessen

News

Was tun gegen Altersflecken?
Was tun gegen Altersflecken?

Normal, aber unerwünscht

Die Zeit macht sich an der Haut nicht nur durch Falten bemerkbar. Bei vielen Menschen gesellen sich ab Mitte 40 auch die sogenannten Altersflecken dazu. Wer darunter leidet, hat verschiedene Optionen, sein Hautbild zu verbessern.   mehr

Schwangerschaft: Besser weniger sitzen
Schwangerschaft: Besser weniger sitzen

Reduziert Risiken

Bewegung in der Schwangerschaft ist gesund – da sind sich Fachleute einig. Doch wie viel Anstrengung ist nötig, damit sich die Bewegung positiv auf die Schwangerschaft auswirkt?   mehr

Was helfen Laser & Co gegen Nagelpilz?
Was helfen Laser & Co gegen Nagelpilz?

Laser, Kaltplasma oder Teebaumöl

Nagelpilz ist hartnäckig und die Behandlung mit antibiotischem Nagellack dauert oft lange. Deshalb greifen Betroffene häufig zu Alternativen. Doch was können Laser & Co. sowie die vielen gegen Nagelpilz angepriesenen Hausmittel?   mehr

Kortisonspray schadet dem Baby nicht
Kortisonspray schadet dem Baby nicht

Asthma während Schwangerschaft

Schwangere mit Asthma scheuen sich oft davor, ihr Kortisonspray zu benutzen. Sie haben Angst, dass das dem Ungeboren schadet. Doch offenbar nutzt das Spray nicht nur der Mutter, sondern auch dem Kind.   mehr

Tipps gegen Reisedurchfall
Tipps gegen Reisedurchfall

Ungetrübte Urlaubsfreuden

Reisedurchfall kann den Urlaub richtig vermiesen. Zum Glück gibt es Möglichkeiten, ihm vorzubeugen. Und hat es einen trotzdem erwischt, kann man sich oft selbst helfen.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Ratgeber Thema im Juli

Gut leben mit Vorhofflimmern

Gut leben mit Vorhofflimmern

Keine Chance dem Schlaganfall!

Vorhofflimmern bedeutet nicht, auf ein aktives Leben verzichten zu müssen. Wer seine Medikamente zuv ... Zum Ratgeber
Heidjer-Apotheke
Inhaberin Ariane Klaus-Fricke
Telefon 0418489310
Fax 04184/89 31 17
E-Mail info@heidjer-apotheke.de